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Akzente setzte zweifellos (...) die hochbegabte Annika Rioux, eine Sopranistin mit gestalterischer, ausdrucksstarter Stimme, die ihren Weg gehen wird.“                                      

                                                           Frankenpost

Die deutsch-amerikanische Sopranistin Annika Rioux studierte zunächst bei Prof. Elisabeth Gyöngyi Kovacs an der Hochschule für Musik Nürnberg, wo sie auch ihre Diplome absolvierte, um im Anschluss ihr Studium bei Prof. Lioba Braun an der Hochschule für Musik und Tanz Köln fortzusetzen.

Weitere künstlerische Impulse erhielt sie darüber hinaus u.a. von Prof. Edda Moser, Prof. Hanno Blaschke und Prof. Peter Maus.

 

Zusätzlich zu ihrem Gesangs-Masterstudium absolvierte sie ein weiteres Masterstudium im Fach Internationales Kunstmanagement, ebenfalls an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, das sie mit einer Arbeit zum Thema Marketingkonzepte im Bereich der klassischen Musik abschloss.

Erste Erfahrungen als Opernsängerin sammelte sie in verschiedenen Hochschulproduktionen und stand dabei u.a. in Brittens Albert Herring, Purcells Dido and Aeneas und Haydns Lo speziale auf der Bühne. 

Als Solistin gastierte sie u.a. bei den Nürnberger Symphonikern, der Neuen Philharmonie Westfalen, der Vogtland Philharmonie Greiz-Reichenbach, dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode und den Thüringer Symphonikern Saalfeld-Rudolstadt.

 

Ihr breitgefächertes Repertoire umfasst dabei sowohl Oratorium, Oper und Operette als auch Lied.

Als Interpretin zeitgenössischer Musik war sie in mehreren Uraufführungen zu hören; 2016 feierte sie großen Erfolg mit Ligetis Mysteries of the Macabre für Koloratursopran und Kammerorchester.

Zahlreiche Gastspiele im In-und Ausland, darunter England, Frankreich, Österreich, Finnland und Tschechien, runden ihr Profil ab.

So war sie u.a. beim finnischen Kammer-musikfestival „Sibelius in Korpo“ zu Gast, wo sie an der Seite von Pianist Folke Gräsbeck Sibelius-Lieder interpretierte und als Solistin mit dem finnischen Chor Dominante konzertierte.

 

Im Oktober 2020 war sie zudem als Solistin in der Live-Übertragung des ARD-Fernsehgottesdienstes zu erleben.

 

Seit der Spielzeit 2014/15 ist Annika Rioux regelmäßiger Gast am Thüringer Landestheater Rudolstadt.

Dabei deckt die vielseitige Künstlerin unterschiedliche Genres ab und steht als Solistin sowohl in ver-schiedenen Konzertreihen der Thüringer Symphoniker als auch in Schauspielproduktionen, darunter Faust I oder Das Glas Wasser auf der Bühne, wo sie u.a. mit zeitgenössischen Kompositionen, aber auch mit verschiedenem Barockrepertoire zu hören war.

Sie arbeitete u.a. mit Regisseuren wie Mario Holetzeck und Herbert Olschok sowie der Berliner TheaterFusion zusammen.

Zuletzt war sie mit Chansons der 20er und 30er Jahre in Schnucki, ach Schnucki, einer Hommage an den Klavierkabarettisten Hermann Leopoldi zu sehen.

 

Neben ihrer künstlerischen Arbeit gilt ihre langjährige Leidenschaft dem Unterrichten.

Von 2019 bis 2022 war sie als Chor-Stimmbildnerin und Gesangspädagogin an der evangelischen Stadtkirche in Bad Hersfeld tätig; in der Spielzeit 2020/21 übernahm sie zudem die projektbezogene Stimmbildung des Schauspielensembles des Theaters Rudolstadt.

Annika Rioux war Mitglied der Bayerischen Singakademie und Stipendiatin von Yehudi Menuhins Live Music Now.

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